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GABRIELA KESEGIĆ: Ich erledige nicht nur Ihre Aufgaben –ich bin Ihr Rettungsanker im Meer der Bürokratie.

21. Sept.
6 Min. Lesezeit


Eine Slawonierin, die nach zehn Jahren in Deutschland ihre Berufung ausgerechnet in dem gefunden hat, was viele am liebsten vermeiden: Bürokratie und Papierkram. Heute unterstützt sie als Inhaberin von „Gabriela Kesegić Bürodienstleistungen“ in Forchheim (Bayern) Handwerksbetriebe, Unternehmen und Vereine. Bei ihr wissen sie ihre Verwaltung in zuverlässigen Händen und können sich ganz auf die Weiterentwicklung und das Wachstum ihres Betriebs oder Vereins konzentrieren.



Stell dich uns vor: Wer ist Gabriela Kesegić?


Ich bin gebürtige Slawonierin und nach meinem Studium der öffentlichen Verwaltung in Osijek nach Deutschland gezogen, wo ich seit über zehn Jahren lebe. Als selbstständige Unternehmerin bin ich in den Bereichen Verwaltung, Rechnungswesen und vorbereitende Buchhaltung tätig.


Mein Unternehmen trägt meinen Namen, denn dahinter stehe ich persönlich – als zuverlässige Ansprechpartnerin und rechte Hand meiner Kunden in Verwaltungsfragen und bei der Weiterentwicklung ihres Unternehmens. Ich wünsche mir, dass mich die Leserinnen als zuverlässige, organisierte und kompetente Person in Erinnerung behalten, die ihr Wissen und ihre Erfahrung Menschen zur Verfügung stellt, die Unterstützung brauchen.



Was genau machst du?


Ich biete kleinen und großen Unternehmen, Handwerksbetrieben und Vereinen externe Unterstützung in den Bereichen Verwaltung, vorbereitende Buchhaltung und Rechnungswesen an, vor allem im Baugewerbe und im Facility Management.


Alle Leistungen biete ich auf Kroatisch, Deutsch und Englisch an. Ich betreue meine Kunden online in ganz Deutschland und auf dem Balkan sowie persönlich im weiteren Umkreis meines Wohnortes.



Wie hat deine Geschichte als Unternehmerin begonnen?


Sie begann bereits während meines Studiums. Schon damals entstand der Gedanke, „etwas Eigenes“ aufzubauen – nicht aus einem Bedürfnis nach Freiheit, sondern aus dem tiefen Wunsch heraus, Wissen weiterzugeben und beruflich unabhängig zu sein. Ich wollte meinen beruflichen Weg selbst gestalten, so, wie ich es mir vorstellte.


Den größten Anstoß gab mir mein Mann, der mehr Potenzial in mir sah als ich selbst. Hinzu kamen ein Gespräch mit Marijana Bičvić und der Austausch mit anderen Unternehmerinnen, deren Geschichten ich aufmerksam und voller Interesse verfolgte.



Wie sahen deine ersten Schritte aus?


Ehrlich? Ziemlich chaotisch. Ich war mit meiner kleinen Familie in Deutschland auf mich gestellt, mitten im Kindertrubel zu Hause, und versuchte gleichzeitig, Mutterschaft, Ehe, Gesundheit und Selbstständigkeit miteinander zu vereinbaren.


Die Mittel waren knapp, die Kosten hoch. Doch ich hatte die große Unterstützung meines Mannes und viel Vertrauen in den Allmächtigen, dass sich meine Mühe am Ende auszahlen würde. Der erste konkrete Schritt war der Kauf von Marijanas Programm zur Unternehmensgründung. Dort erhielt ich Antworten auf fast alle Fragen, die mich als Gründerin beschäftigten.



Welches Problem löst du mit deiner Arbeit?


Kaum jemand erledigt gerne Verwaltungsaufgaben – und erst recht nicht die deutsche Bürokratie. Solche Aufgaben kosten viel Zeit und hindern Menschen daran, sich auf ihre eigentliche Arbeit oder ihr Privatleben zu konzentrieren.


Ich übernehme diese administrativen und organisatorischen Aufgaben sowie den Papierkram, damit sich meine Kunden ungestört dem Wachstum ihres Unternehmens widmen können.



Was unterscheidet deine Arbeit von der anderer Anbieter?


Wer mit mir zusammenarbeitet, bekommt nicht nur jemanden, der Aufgaben erledigt, sondern eine echte Partnerin für sein Unternehmen.


Ich bringe eine ausgezeichnete Organisation und große Sorgfalt mit, halte Fristen konsequent ein und finde kreative Lösungen innerhalb fachlicher Vorgaben. Vor allem aber ist mir der menschliche Umgang wichtig.


Meine Kunden schätzen besonders meine Zuverlässigkeit, mein Organisationstalent und, wie sie scherzhaft sagen, mein „Elefantengedächtnis“. Liebevoll nennen sie mich „die Frau für ihre Unterlagen“.



Wie war es, gerade in Deutschland ein Unternehmen zu gründen?


Es war eine Mischung aus Herausforderungen, chaotischen Umständen und unglaublich viel Glauben und Ausdauer. Der deutsche Markt öffnet einem Türen, wenn man mit einer Vision kommt, stellt aber zugleich die eigene Vorbereitung auf die Probe.


Administrativ war die Gründung äußerst anspruchsvoll und ganz anders als alles, was ich aus Kroatien kannte. Doch genau darin lag meine Chance. Ich erkannte, dass das, was andere als Belastung und Stress empfinden, zu meinem Kerngeschäft werden konnte.



Was waren die größten Herausforderungen?


Ganz klar: der deutsche Papierkram und die strengen gesetzlichen Vorgaben. Die deutsche Verwaltung verzeiht keine Fehler und verlangt hundertprozentige Genauigkeit.


Hinzu kamen die spezielle juristische Fachsprache und dieses innere Gefühl, fern der Heimat am Anfang alles allein schaffen zu müssen. Es brauchte Zeit, Selbstvertrauen aufzubauen und mir selbst zu beweisen, dass meine Sorgfalt und mein Organisationstalent auch den strengsten deutschen Anforderungen standhalten.



Arbeitest du mehr mit Kunden aus unserer Region oder mit deutschen Kunden?


Mit beiden Gruppen, und ich mag diese Vielfalt. Die Arbeit mit Menschen aus unserer Heimatregion bringt eine herzliche, offene und persönliche Atmosphäre mit sich. Wir verstehen die Mentalität des anderen und die Herausforderungen des Lebens im Ausland sehr gut.


Die Zusammenarbeit mit deutschen Kunden ist dagegen strikt geschäftlich, strukturiert und direkt, was mir persönlich sehr liegt. Ich bin stolz darauf, mich erfolgreich zwischen diesen beiden Welten zu bewegen: Den einen begegne ich mit herzlichem Verständnis, den anderen mit höchster Professionalität – und beiden verschaffe ich Ruhe und ordentlich geführte Unterlagen.



Was motiviert dich am meisten und worauf bist du besonders stolz?


Mich motivieren die Ergebnisse meiner Kunden. Ihr Erfolg ist auch mein Erfolg. Anderen zu helfen, gibt mir sowohl privat als auch beruflich das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Gleichzeitig wachse ich selbst daran. Jeder kleine Erfolg meiner Kunden ist auch meiner.


Ich bin stolz darauf, meine Komfortzone verlassen und endlich etwas Eigenes begonnen zu haben – etwas, das mich erfüllt und mit dem ich Menschen gleichzeitig helfe, ihr administratives Chaos zu bewältigen.


Ich bin auch stolz darauf, all das gerade in Deutschland aufgebaut zu haben. Durch die anderen Gesetze, geschäftlichen Rahmenbedingungen und die Mentalität ist es hier deutlich schwieriger, den Mut zu fassen und etwas Eigenes zu beginnen.



„Wenn der HERR das Haus nicht baut, mühen sich die Bauleute vergebens.“



Was war deine größte Herausforderung auf diesem Weg?


Am Anfang waren es die finanzielle Unsicherheit und die Kundengewinnung. Eine weitere große Herausforderung war die Balance zwischen Familie und Beruf. Ich habe mich gerade wegen meiner Kinder selbstständig gemacht, weil ich sie beim Aufwachsen stärker begleiten wollte.


Erst mit dem Schritt in die Selbstständigkeit habe ich verstanden, dass das nur mit guter Organisation, der Unterstützung meines Mannes, klaren Prioritäten und viel Ausdauer gelingt, ohne in einen völligen Burnout zu geraten.


Es bleibt eine tägliche Herausforderung, aber mit jedem Tag wird es ein wenig leichter. Schritt für Schritt.



Gab es Momente, in denen du aufgeben wolltest?


Ja, natürlich. Besonders im ersten Monat, als ich mich durch den ganzen Papierkram kämpfte und mich fragte, ob das überhaupt jemals ein Ende nehmen würde.


Aber durch all das lernt man. Es ist wie ein läuterndes Feuer, durch das wir gehen, um schließlich wie ein Diamant in vollem Glanz zu erstrahlen. Was mich wieder auf Kurs brachte, war das Gefühl, noch viel geben zu können, und meine Vision, den Traum zu verwirklichen, den ich seit meiner Studienzeit in mir trage.



Was bedeutet es für dich, Unternehmerin in Deutschland zu sein?


Es bedeutet, ständig beweisen zu müssen, dass ich mein Handwerk verstehe – und zwar doppelt: zuerst als Frau und dann als jemand, der nicht „von hier“ ist.


Das hat mich gelehrt, organisiert und präzise zu arbeiten und nicht so schnell aufzugeben. Die Herausforderung besteht darin, dass ich Buchhaltung, Marketing und Unterstützung selbst übernehmen muss. Es gibt keine „Abteilung“, die das für mich erledigt.



Was sollten die Leserinnen wissen, bevor sie sich bei dir melden?


Bevor ihr euch bei mir meldet, möchte ich euch das Wichtigste mitgeben: Ihr müsst nicht alles allein schaffen. Ich bin selbst Mutter, Ehefrau und Unternehmerin. Ich weiß genau, wie es ist, all diese Rollen miteinander vereinbaren zu wollen, während Verwaltung und Papierkram unbemerkt wertvolle Zeit und Energie verschlingen.


Deshalb könnt ihr diesen Teil eures Unternehmens beruhigt mir überlassen und euch auf das Wachstum eures Geschäfts und auf das konzentrieren, was euch am meisten erfüllt.



Welcher Teil deiner Geschichte sollte deiner Meinung nach unbedingt gehört werden?


Dass ich es geschafft habe, mir in Deutschland von Grund auf etwas Eigenes aufzubauen. Jede Sprache, die ich gelernt habe, hat mir ein neues Verständnis eröffnet – nicht nur für die Sprache selbst, sondern auch für die Geschäftskultur, sowohl die deutsche als auch die auf dem Balkan. Genau das hilft mir, eine Brücke zwischen beiden zu schlagen.


Und dass sich jeder Einsatz lohnt. Denn durch diesen Weg erhalten meine Kunden bei mir nicht nur administrative Unterstützung, sondern eine ehrliche, menschliche und verlässliche Geschäftsbeziehung.



Welche Botschaft möchtest du anderen Unternehmerinnen mitgeben?


Den Frauen, die bereits an sich und ihrem Unternehmen arbeiten, möchte ich sagen: Macht weiter, auch wenn es schwierig ist und es scheint, als würde niemand eure Mühe wahrnehmen. Eure Arbeit wird gesehen – nur oft später, als wir es uns wünschen.


Und den Frauen, die sich noch vor dem ersten Schritt fürchten: Ich verstehe diese Angst, denn ich hatte sie auch. Aber niemand ist zu hundert Prozent bereit, wenn er anfängt. Die nötige Sicherheit entwickelt sich erst beim Tun. Der erste Schritt muss nicht perfekt sein – er muss nur gemacht werden.



Wo können die Leserinnen dir folgen?


Mehr über mich und meine Arbeit erfahrt ihr auf Instagram, LinkedIn, Facebook, Xing oder auf meiner Website. Meldet euch auch gerne wegen einer Zusammenarbeit oder einer Empfehlung – jede Nachricht ist willkommen.


Ich stehe erst am Anfang dieses Weges. Deshalb bedeuten mir jede Unterstützung, jedes Folgen und jede Weiterempfehlung sehr, sehr viel.

Vielen Dank im Voraus!



KONTAKT

Gabriela Kesegić

Ort: Forchheim

Gabriela Kesegić Bürodienstleistungen

Telefon: +49 177 4151 582

Instagram: gabriela_kesegic_office

LinkedIn: gabrielakesegic

Facebook: gabriela.kesegic

Xing: Gabriela_Kesegic

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